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Diebstahl von Autoteilen boomt
06.12.2016 17:01

Diebstahl von Autoteilen boomt

Nicht immer verschwindet gleich das ganze Fahrzeug, wenn die Autoknacker zuschlagen. Häufig werden nur teure Einzelteile ausgebaut wie Airbags, Navigationssystem, Lenkrad, Bordcomputer, Radio, Scheinwerfer oder Räder. Die Aufklärungsquote ist verschwindend gering. Die positive Nachricht: Für den Diebstahl von Autoteilen kommt im Regelfall der Kfz-Kaskoschutz auf.

Gut organisierte Banden aus dem Ausland gehen nachts auf Diebestour, schlagen Autofenster ein und bauen aus, was ihre Hintermänner gerade brauchen. Das ist einfacher, als ein gesamtes gestohlenes Fahrzeug über die Grenzen zu bringen. Vom Teileklau betroffen sind hochwertige Marken wie Audi, BMW, Mercedes und Porsche, aber auch gängige Modelle von VW, Skoda, Toyota, Nissan oder Ford. Fast 116.000 Fälle von Teileklau wurden deutschen Versicherern im vergangenen Jahr gemeldet. Der durchschnittliche Schaden liegt bei 3.700 Euro - rund 600 Euro mehr als noch im Jahr zuvor, das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Wichtig zu wissen für Autobesitzer: Teilediebstahl ist im Teilkasko- bzw. Vollkaskobaustein der Kfz-Police mitversichert, soweit es sich um fest mit dem Fahrzeug verbundene Komponenten wie Airbag, Navi oder Radio handelt. Für im Auto zurückgelassene Taschen, Handys, Laptops, Geldbeutel und ähnliches kommt der Kfz-Kaskoschutz nicht auf. In jedem Fall kaskoversichert ist aber die beim Diebstahl eingeschlagene Autoscheibe oder ein von Autoknackern zerstörtes Türschloss.

Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt haben Kaskoschäden durch Teileklau keinen Einfluss, der Kaskobeitrag steigt durch einen Schadenfall nicht an. Die Polizei rät, Autos wo immer möglich in verschlossenen Garagen abzustellen. Die Alarmanlage sollte im ruhenden Fahrzeug immer aktiviert sein, keinesfalls sollten Wertsachen und Bargeld im Auto liegen gelassen werden. Tipp: Hochwertige Leichtmetallräder am besten durch Felgenschlösser sichern.

(Quelle: Aragon Media (FT) / Bild: TheDigitalWay@pixabay)


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